Das Viertel zieht mit Gastronomie und Kulturveranstaltungen, Einzelhandel und Dienstleistungen ein großes und vielfältiges Publikum an. So kennen und lieben wir unseren Stadtteil. Ein lebendiger Stadtteil, in dem wir die vielen positiven Dinge gemeinsam feiern und Herausforderungen solidarisch und gemeinsam angehen.

Das Viertel ist ein Magnet für viele Menschen, vor allem auch in den Abendstunden und in der Nacht. Wie viele Ausgehviertel in Deutschland, ist daher auch das Viertel von negativen Begleiterscheinungen betroffen. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Vor allem an bestimmten „Hot-Spots“. Das drückt sich aus im Sicherheitsgefühl der Bewohnerinnen, Besucherinnen und Gewerbetreibenden, ist aber auch zahlenmäßig nachzuweisen. Der Zunahme an Einbrüchen in Geschäfte und Privaträume, Raubüberfällen und dem Drogenverkauf müssen wir begegnen damit sich die Menschen bei uns im Stadtteil sicher fühlen können.
„Der Senat hat bereits sinnvolle Maßnahmen getroffen, die weiterhin umgesetzt werden müssen, wie zum Beispiel die Doppelstreifen und die Mobile Wache“, so Marc Fucke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Peterswerder/Steintor. „Es bedarf jedoch weiterer, dauerhafter Maßnahmen.“
Dazu gehört: Die Angst- und Gefahrenorte am Sielwall, Fehrfeld und am Ziegenmarkt sollen durch eine verhältnismäßige Videoüberwachung sicherer gemacht werden. In der Vergangenheit hat der Senat am Bürgermeister-Koschnick-Platz in Gröpelingen bereits positive Erfahrungen gemacht, die von den Anwohnenden sehr positiv bewertet werden. Gleiches gilt für die Kameras am Bahnhof, wo zuletzt deutlich rückläufige Zahlen von Straftaten verzeichnet wurden. „Auch im Viertel muss eine Videoüberwachung umgesetzt werden“, sagt Anke Kozlowski, Sprecherin der SPD-Beiratsfraktion in der Östlichen Vorstadt. „Die Beiratsfraktion der SPD wird einen entsprechenden Antrag stellen, mit dem der Senat aufgefordert wird, die Videoüberwachung zeitnah einzuführen.“ Ziel ist es Straftäter abzuschrecken, die Aufklärungsquote zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl zu stärken. Dies bedeutet auch einen Schutz der in der legalen Sexarbeit tätigen Frauen in der Helenenstraße.
Zur langfristigen Verbesserung der Gesamtsituation müssen auch die Ursachen von Kriminalität weiter bekämpft werden. Das beinhaltet unter anderem sozialpolitische Maßnahmen. Auch die Umsetzung von Lichtkonzepten zur Aufhellung von Angsträumen, wie dem Fehrfeld müssen ergänzend zu den sicherheits- und sozialpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Entsprechende Beschlüsse wurden bereits im Beirat gefasst und müssen zeitnah mit Haushaltsmitteln hinterlegt werden.